Handschrift - Schreibschrift
Handschrift - Schreibschrift

Gästebuch

Lieber Leser, liebe Leserin,

 

hier haben Sie die Möglichkeit, Anregungen und Kommentare zu hinterlassen.

Über Ihre Rückmeldung freut sich

 

Maria-Anna Schulze Brüning

Kommentare

Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
  • Cornelia Schriefer (Dienstag, 16. Mai 2017 20:26)

    Sehr geehrte Frau Schulze Brüning,
    vielen Dank für Ihre informative und aufrüttelnde Seite; ich fürchte nur, es wird so bald nicht besser werden. Ich bin Co-Großmutter einer Achtjährigen und muß mir oft auf die Zunge beißen, wenn ich ihre Mühe beim Schreiben beobachte und nicht unterstützend eingreifen darf. Und was daraus werden kann erlebe ich mit der Sauklaue meines Zweitgeborenen, der 1997 "experimentell" mit "Lesen durch Schreiben" (oder umgekehrt...) begann. Brrr...
    Merkwürdig finde ich allerdings das Kringel am kleinen S der Vereinfachten Ausgangsschrift; dessen Sinn erschließt sich mir nicht. Können Sie mir das bitte erläutern? Ich habe ab 1967 die "LA" erlernt und bin damit immer sehr gut klargekommen. Vor allem kann ich damit gut mitschreiben...
    Nochmals herzlichen Dank für Ihre Mühe! Ich bleibe trotzdem optimistisch, daß die Schreibschrift am Leben bleibt.

  • Beate Voigt (Dienstag, 16. Mai 2017 20:14)

    Sie sprechen mir aus der Seele. Als Mutter von sieben Kindern habe ich mit Grausen die Abschaffung der lateinischen Ausgangsschrift, die meine ersten beiden Kinder noch gelernt hatten erlebt und mitverfolgt, wie sich dadurch das Schriftbild der Kinder verändert hat. Mir fehlt die umfangreiche Erfahrung eines Grundschulpädagogen, aber mir hat die Abschaffung des Kulturgutes "schöne Handschrift" und leider auch "Sprache"ein riesen Verlustgefühl beschert. Ich versuche, diese Defizite bei meinen jüngeren Kindern, von denen der kleinste gerade in die erste Klasse gekommen ist, auszugleichen. Zum Beispiel hat die Abschaffung des Fernsehapparates viele Leseratten mit guten Deutschkenntnissen hervorgebracht. :)

  • Timo (Dienstag, 16. Mai 2017 09:31)

    Schön, dass es noch Menschen gibt, die dabei helfen die Handschrift zu erhalten. Heutzutage, wo praktisch alles am PC oder auf dem Handy geschrieben wird, gerät die Handschrift geradezu in Vergessenheit.
    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Handlettering und merke, wieviel ich seit der Schule verlernt habe und wie die Muskeln für die Handschrift zurück gegangen sind. Die muss ich nun erstmal neu trainieren... Ich kann nur jedem raten, hin und wieder einen Stift statt der Tastatur zu verwenden.
    LG
    Timo

  • Alexander Reiter (Sonntag, 09. April 2017 14:35)

    Bravo zu Ihrem Buch ( Magazin BZ v. 8.4.2017), mit dem Sie die Realität ansprechen, die aus Opportunismus immer verschwiegen wird. Das zeigt auch die Spätfolgen der 68-er Bewegung, die keine Achtung vor Kulturgut hatte und glaubte, Menschen könnten ohne bindende Ordnung nur als Individualisten zusammenleben.
    Hoffentlich führen Ihre Erkenntnisse zu einer Umkehr.

  • Zufriedene (Sonntag, 09. Oktober 2016 20:20)

    Sehr geehrte Frau Schulze-Brüning, im Juli diesen Jahres hatten wir Ihr Schreibtraining für unseren 10jährigen Sohn erworben. Über die Sommerferien haben wir mit ihm kontinuierlich das Heft
    durchgearbeitet. Nun sind wir sehr froh darüber, wie gut das Training funktioniert hat! Hinter unserem Sohn liegen vier frustrierende Grundschuljahre, in denen seine Lehrerin uns stets
    versichert hat, dass er sehr wohl leserlich schreiben könne, dies aber einfach nicht wolle. Wir haben lange nach konstruktiven Hilfestellungen gesucht. Vielen Dank dafür, dass Sie eine solche
    entwickelt haben! Moritz besucht nun seit einigen Wochen das Gymnasium und kommt mit
    seiner neu erworbenen Schrift gut zurecht und er geht endlich wieder richtig gerne in die Schule. Sehr gut gefallen haben uns auch Ihre Erklärungen dazu, wie solche Schreibprobleme entstehen können
    und dass
    es einfach nicht stimmt, wenn behauptet wird, dass sich die Schüler nicht anstrengen wollen. Wir geben nun gerne anderen Eltern die Empfehlung, sich ebenfalls an Sie zu wenden.

  • Grundschulabsolventin (Samstag, 06. August 2016 10:25)

    Hallo Frau Schulze Brüning,

    durch Zufall bin ich auf diese Seite gestossen und finde sie sehr informativ. Ich weiss jetzt, dass ich meinem Grundschullehrer auf ewig dankbar sein muss, dass er sich geweigert hat, die VA zu
    lehren, was damals (1984) offenbar en vogue war und in allen Parallelklassen praktiziert wurde. Er hat sehr pingelig darauf geachtet, dass wir die Buchstaben korrekt formen und die Verbindungen
    korrekt ausführen. Auch in Diktaten wurden Fehler im Schriftbild angestrichen (aber nicht gewertet). Auch gab es eine Zeugnisnote "Schrift und Form", wo ich es nie über eine 3 hinaus geschafft habe
    (meine schlechteste Note). Uns war strikt verboten, Kugelschreiber zu verwenden, da sie die Schrift verderben.
    Zugegeben, das ist viele Jahre her, und meine nie herausragende Schrift hat gelitten: darunter, dass ich in den letzten 15 Jahren zunehmend mit (billigen) Kugelschreibern geschrieben habe; darunter,
    dass ich im Beruf überhaupt kaum noch per Hand schreibe, sondern meistens mit einer Tastatur.
    Dadurch fehlt nicht nur die Übung, sondern ich versuche, per Hand automatisch genauso schnell zu schreiben, wie ich es mit der Tastatur kann, was recht schnell, zu schnell für meine Handschrift
    ist.
    Um bezüglich meiner Handschrift Schadensbegrenzung zu betreiben, habe ich kürzlich begonnen, wieder mit Füllhalter zu schreiben. Und ich stelle fest, mein Grundschullehrer hatte recht. Meine Schrift
    hat sich allein dadurch gebessert, auch macht mir das Schreiben an sich wieder Freude. Das Gleiten einer guten Feder auf gutem Papier, die schönen Tinten, das ist direkt ein Genuss.

  • Grundschulmutter (Mittwoch, 20. Juli 2016 16:21)

    Liebe Frau Schulze Brüning, mit Ihrem Buchstabenzoo ist es meiner Tochter (Ende 1.Klasse) innerhalb von 4 Wochen gelungen, eine ästhetisch schöne, unverkrampfte Handschrift zu entwickeln. Wäre da
    doch nur nicht das ärgerliche Moment, dass man als Mutter in den Sommerferien die Hilfslehrerin spielen muss, nur weil die Schule beschlossen hat, an dem Feldversuch "Grundschrift"
    teilzunehmen,...... Jedenfalls gebührt Ihnen ein riesiges Dankeschön und Ihren Lehrwerken eine nachdrückliche Weiterempfehlung!

  • Elisabeth Mardorf (Freitag, 19. Februar 2016 11:24)

    Ich bin einfach begeistert von Ihrer Seite! Als Tagebuchschreiberin seit 53 Jahren bin ich überzeugte Anhängerin der Handschrift. (Auch wenn ich meine Bücher am Computer geschrieben habe und auch
    sonst viel am Computer arbeite). Meine Mutter hat einige meiner Schulhefte aufbewahrt, und ich bin erstaunt, wie gut meine Handschrift schon mit 8 Jahren war. Und ich vermute, das war so bei uns
    allen in der Klasse. Meine früheren Schulkameraden erkenne ich bis heute an ihrer individuellen Handschrift. Ich werde Ihre Seite auf Facebook verlinken, damit noch mehr Menschen darauf aufmerksam
    werden.

  • Lee (Samstag, 19. Dezember 2015 16:48)

    Ich bin ein Ausländer, der nach dem Erwachsenenalter erst angefangen hat, Deutsch zu lernen. Als ich zum ersten Mal die Handschrift eines Deutsches gesehen habe, konnte ich das kaum lesen, obwohl ich
    an der englischen Handschrift gewohnt war. Ich habe gemerkt, dass es eine eigenartige deutsche Handschrift gibt. Nach dieser Erfahrung habe ich mich für deutsche Handschrift interessiert und
    mittlerweile wurde es eine von meinen Hobbys, Handschrift zu üben und weiter darüber nachdenken, wie man die Handschrift noch verbessern kann und effektivere Form der Buchstaben entwickeln kann. Die
    Beiträge von dieser Webseite sind sehr interessant und mir geholfen. Vielen Dank für solche tollen Materialien.

  • Melissa Ardan-Bajbouj (Mittwoch, 23. September 2015 21:04)

    Ich wollte Ihnen nochmal ein Feedback geben. Mein Sohn hat, seit wir die beiden Übungshefte erhalten haben, immer mal wieder Schreibübungen gemacht.
    Nun ging die 3. Klasse los mit Füller und er hat plötzlich den Dreh raus und es flutscht wie am Schnürchen!
    Vielen Dank nochmal!
    Sie haben uns sehr geholfen!

    Liebe Grüße
    Melissa Ardan- Bajbouj

  • Jens-Olaf Bodemann (Sonntag, 06. September 2015 17:29)

    Sehr geehrte Frau Schulze Brüning!
    Vielen herzlichen Dank für diese sehr schöne, informative Seite. Mir gefällt sehr Ihr wissenschaftliches Herangehen an die Frage der Handschrift. Aber im Grunde kann es jeder Lehrer der Mittelstufe
    sehen, was aus der Handschrift der Kinder geworden ist.
    Sehr aufschlussreich war für mich auch der Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Rechtschreibleistung und Handschrift - dass nämlich ein in gebundener Schreibschrift geschriebenes Wort viel stärker
    als Wortbild wirkt und eben nicht in Buchstabensalat zerfällt, wie es bei der Druckschrift leicht passiert.
    Sehr einleuchtend fand ich auch Ihr Argument für das frühe Erlernen der Schreibschrift, dass nämlich das erste Schreiben besonders tiefe "Spuren im Gehirn" hinterlässt, die man später beim Umlernen
    von Druck- auf Schreibschrift erst wieder "überschreiben" muss.
    Vielen, vielen Dank!
    J.O.B.

  • Waltraud Brüggemann (Samstag, 04. Juli 2015 13:25)

    Vielen Dank für Ihre Initiative!
    Als Klassenlehrerin in einer Waldorfschule habe ich meinen Schülern die Schreibschrift beigebracht und auch schlechte Erfahrungen mit der vereinfachten Ausgangsschrift gemacht. Mit der LA haben alle
    eine leserliche Schrift entwickelt, die sich dann individualisierte. Als Lerntherapeutin stoße ich auf die Probleme, die Sie schildern im besonderen Maße, weil die Schreibschrift nicht mehr
    unterrichtet oder vernachlässigt wird. Ihre Arbeit bietet eine Fülle von wichtigem Hintergrundwissen! Ich würde Sie gerne auf meiner Webside erwähnen und verlinken.

  • Katharina Poster (Montag, 23. Februar 2015 09:52)

    Vielen Dank für Ihre Tipps!! Leider lernte mein Sohn aufgrund eines Bestellfehlers seiner Lehrerin (!) die VA. Die Folgen sind weitreichend: Er hat jetzt in der 5. Klasse in Englisch und im Diktat
    schon des Öfteren Rechtsschreibfehler angestrichen bekommen, weil seine Schrift unklar ist: Offene "a" sehen aus wie "o", aber das "p" mit seinem kleinen Unterstrich, das oft wie ein "n" aussieht,
    und das "r" sind die größten Sorgenkinder. Wir arbeiten daran und ich hoffe, ich bekomme das mit Ihrer Anleitung hin.

    Was wir wegen dieser Fehlbestellung schon für einen Ärger hatten! Es zieht sich alles durch, man sollte es nicht glauben: Mit den Auswirkungen des "Falschherumschreibens der Zahlen" hat er auch zu
    kämpfen, aber das ist besser in den Griff zu bekommen.

    Nochmals vielen Dank!

  • Joachim Bücker (Sonntag, 11. Januar 2015 19:42)

    Hallo Frau Schulze Brüning,
    ich bin sehr froh, dass es Ihre Homepage gibt. Wo sonst wird man derart detailliert über Schreib- und Schriftprobleme informiert? Die Art und Weise, wie Schreibschrift heute gelehrt wird, bedarf der
    Korrekrur. Warum das so ist? Man schaue sich die Handschrift vieler junger Erwachsener an. Viele Handschriften sind häßlich und unleserlich. Ich glaube, das muss nicht so sein. Wer Ihre Homepage
    studiert kann seinen Teil dazu beitragen.
    Weiterhin viel Erfolg!

Aktuelles

"In Finnland werden Lehrer von der Pflicht entbunden, den Schülern die Schreibschrift beizubringen. In Deutschland ist das längst Realität."

Untertitel in der WELT vom 15.01.15

Aktuelle Erhebung zum Verschwinden der Schreibschrift

Vertreter der Grundschrift propagieren das sogenannte selbsttätige und eigenverant-wortliche Erarbeiten der Handschrift:

"Die Gegner der Grundschrift haben massive Zweifel an dieser Theorie. Sie beurteilen die Fähigkeit oder auch nur das Interesse der Sieben-jährigen, irgendwelche Einzelbuch-staben eigenverantwortlich zu flüssiger Schrift zu verbinden, mit Skepsis: Übt man denn, wenn man nicht muss? Wie genau hat man sich die "Schreibgespräche" und die "ästhetischen Experimente" der Zweitklässler vorzustellen? Überfordert man nicht die Schüler unter dem attraktiven Etikett der "Eigenständigkeit" – jedenfalls all die Kinder, deren Eltern nicht zu Hause mit ihnen arbeiten?" Susanne Gaschke in der WamS vom 15.02.15

Hier ein Einblick in die konkreten Probleme , die von Zweitklässlern zu bewältigen sind:

Die Grundschrift -

Formen und Verbindungsmöglichkeiten

„Kein Handlungsbedarf“

Trotz zunehmender Eltern- und Lehrerklagen über krakelige Handschriften vieler Schüler sieht Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann keinen Handlungsbedarf. Die Landesregierung plane nicht, solche Kompetenzen am Ende der 4. Klasse zu überprüfen, berichtet der Westfälische Anzeiger vom 30.03.16

Viele interessante Beiträge zur aktuellen Debatte um die Schrift-didaktik finden sich auf der Homepage der Allianz für die Handschrift.

Am 03.04.17 erschien eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen in Buchform im

Piper-Verlag:

Wer nicht schreibt,

bleibt dumm.

Warum unsere Kinder

ohne Handschrift das

Denken verlernen.

Eine Inhaltsbeschreibung und einen Blick ins Buch finden Sie auf der Website des Verlags.

Hier der Link >

Eine ganzseitige, handschriftlich verfasste Rezension des Buchs erschien am 02.06.17 in der  FAZ 

Von der Hand in den Kopf

" Die Kombination aus Praxis, Forschung und Reflexion gibt dieser Bestandsaufnahme ein besonderes Gewicht in einem umstrittenen Feld, das weniger durch Empirie als durch Wunschdenken bestimmt wird."  Der Autor Wolfgang Krischke bezeichnet das Buch als engagiertes Plädoyer für eine "didaktische Sanierung" der Handschrift und empfiehlt es als "lohnende Lektüre für Eltern, Lehrer und Bildungspolitiker". 

 

Eine weitere umfangreiche Rezension findet sich im Rezensionsforum Literaturkritik.de.

Der Autor Johannes Groschupf hat sie in leicht  gekürzter Form auch als Kommentar zum Buch bei Amazon.de eingestellt.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Maria-Anna Schulze Brüning